Die Westeifel Werke (WEW) Gerolstein sind eine gemeinnützige GmbH und betreiben gemäß § 136 SGB IX eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen.

Zur Zeit beschäftigen die Westeifel Werke an vier Standorten rund 540 Menschen mit Behinderung.
Begleitet, unterstützt und gefördert werden diese von 143 hauptamtlichen Mitarbeitern und Auszubildenden, sowie 28 Praktikanten und Zivildienstleisten.

Die WEW hat ihren Firmensitz in Gerolstein und Zweigniederlassungen in Hermesdorf und Weinsheim. Sie versorgt das Einzugsgebiet des Landkreises Vulkaneifel und des Eifelkreises Bitburg/Prüm mit insgesamt ca. 160.000 Einwohnern und einer Fläche von 2537qkm.

Die Westeifel Werke mit insgesamt ca. 700 Mitarbeitern zählen zu den größten Arbeitgebern in der ländlichen, eher strukturschwachen Region.
Als gemeinnütziges Unternehmen ermöglichen die Westeifel Werke für ihre Beschäftigen mit Handicap eine Teilhabe am Arbeitsleben und damit verbunden eine Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit, mit dem Ziel, die gesellschaftliche Integration stetig zu verbessern.



Aufgaben und Ziele

Eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind.

Die Aufgabe gemäß neuntem Sozialgesetzbuch (SGB IX) ist es, den Mitarbeitern

-    eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten
-    zu ermöglichen, ihre Leistungs- und Erwerbstätigkeit zu erhalten, zu entwickeln, zu erhöhen oder wieder zu gewinnen und dabei ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Das gesetzlich verankerte Ziel der Westeifel Werke ist es, dabei nicht nur ein breites Angebot an Arbeitsplätzen zur Verfügung zu stellen, sondern auch durch geeignete Maßnahmen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.

Die Werkstatt gliedert sich in 2 Bereiche, den Berufsbildungsbereich und den Arbeitsbereich.
Zusätzlich bieten die Westeifel Werke als Besonderheit Entlastungsgruppen für ältere Menschen an, sowie spezielle Fördergruppen für schwerst-mehrfach-behinderte Menschen.



Teilhabe am Arbeitsleben und Integration

Schon im Berufsbildungsbereich werden gemeinsam mit den behinderten Menschen die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt.
Dass eine WfbM bezogen auf den Arbeitsplatz keine „Einbahnstraße“ ist, wird hier besonders deutlich, denn die Westeifel Werke bieten nicht nur intern sehr breit gefächerte Beschäftigungsmöglichkeiten, sondern haben ein geeignetes Integrationsmanagement installiert, das mit speziellen Programmen geeignete Mitarbeiter auf den ersten und allgemeinen Arbeitsmarkt vermitteln möchte.


Den Hauptteil der Arbeit in den Westeifel Werken machen zum Einen die Eigenprodukte im Bereich Freiraumausstattung aus; hier werden u.a. Parkbank, Tischgruppe, Rundbank, Vieleckbank oder Abfallbehälter im klassischen, modernen und zweckmäßigen Design im Fertigungsbetrieb in Weinsheim hergestellt. Hier gelangen Sie zum Internetauftritt www.freiraumausstattung.de


Zum Anderen werden im Fertigungsbetrieb in Wißmannsdorf-Hermesdorf Luftballons mit hochwertigen Drucken im Siebdruck- und Flexodruckverfahren in einer der größten Ballondruckereien Europas bedruckt. Passergenauer, bis zu 5-farbiger Siebdruck ist hier möglich - schnell, termingerecht und zuverlässig. Hier gelangen Sie zum Internetauftritt www.die-ballondrucker.de



Wer sich weiter über die Arbeit der gemeinnützigen Westeifel Werke GmbH informieren will, kann dies hier tun:



Westeifel Werke

gemeinnützige GmbH der Lebenshilfen Bitburg, Daun, Prüm

Vulkanring 7, 54568 Gerolstein

Telefon (0 65 91) 16 0, Telefax (0 65 91) 16 111

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www.westeifel-werke.de

 


Als transnationale Einrichtung konzipiert, betreibt die EuWeCo nach § 136 des Neunten Sozialgesetzbuches (SGB IX) eine anerkannte Werkstatt für psychisch behinderte Menschen. Gesellschafter der EuWeCo sind die gemeinnützige Westeifel Werke GmbH und die christliche Krankenkasse Belgien (CKK).


Als Rehabilitationseinrichtungen zur Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben steht die EuWeCo überwieged für menschen mit einer psychischen Behinderung zur Verfügung, die wegen Art und Schwere der Erkrankung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.


Als Einrichtung der beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen versteht man sich als Teil des gemeindepsychiatrischen Versorgungsnetzes in ihrem Einzugsgebiet. Auftrag der EuWeCo ist es nicht, ihre Kunden zu therapieren (medizinische Rehabilitation), sondern durch ihren ganzheitlichen Ansatz gemeinsam mit den komplementären Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern bzw. zu stabilisieren und die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.


Die EuWeCo steht vornehmlich Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. Behinderung zur Verfügung.
Das können sein:

•    organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
•    psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
•    Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen sowie affektive Störungen
•    neurotische, belastungs- und somatoforme Störungen
•    Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
•    Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Der Personenkreis der EuWeCo zeichnet sich insbesondere durch seine Heterogenität aus. So sind Mitarbeiter mit unterschiedlichen beruflichen Vorkenntnissen, Krankheitsbildern und sozialen Hintergründen in der Werkstatt beschäftigt. Die Belegschaft der EuWeCo ergibt quasi einen Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Sowohl der 18-jährige Schüler ohne Berufsausbildung mit Drogenvorgeschichte als auch der 50-jährige Akademiker, der an einer Depression erkrankt ist, hat einen Anspruch auf Rehabilitation. Eine solche Heterogenität der Kunden erfordert ein hohes Maß an Flexibilität seitens der Förderkonzepte und der ausführenden Fachkräfte auch hinsichtlich der Methodik und Didaktik. Ziel ist es dabei, jeden unserer Kunden individuell dort abzuholen, wo er zum Aufnahmezeitpunkt steht und den zukünftigen Weg gemeinsam zu planen und zu beschreiten. Die Orientierung an vorhandenen Ressourcen, nicht an den Defiziten, steht im Vordergrund. Soviel Unterstützung wie nötig, so wenig Unterstützung wie möglich.


Wer mehr über die Arbeit der EuWeCo wissen möchte, kann dies hier tun:



EuWeCo gGmbH

Europäische Werkstätten Cooperation gGmbH


Firmensitz Gerolstein
Vulkanring 7, 54568 Gerolstein
Telefon (0 65 91) 16 0, Telefax (0 65 91) 16 111

Standort Weinsheim
Industriestraße 1a, 54595 Weinsheim
Telefon (0 65 51) 147370, Telefax (0 65 51) 1473712
Standort Daun-Pützborn
Hamsterweg 6, 54550 Daun-Pützborn
Telefon (0 65 92) 17 32 11, Telefax (0 65 92) 17 32 33

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www.euweco-online.de

 


Das euvea Freizeit- und Tagungshotel

Seit 2001 ist die Stadt Neuerburg in der Eifel nicht nur um eine touristische Attraktion reicher, sondern um ein Behindertenprojekt, das sich bundesweit und „europaweit“ einen Namen gemacht hat.
Inmitten der Stadt Neuerburg liegt das „euvea Freizeit –und Tagungshotel“, ein ganz normales Hotel mit einem besonderen integrativen Anliegen.
Betrieben wird das Objekt nicht etwa von einer Hotelkette, sondern als gemeinnützige GmbH von 10 Organisationen der Behindertenhilfe aus 4 europäischen Ländern.

Gesellschafter der euvea sind die:
•      Westeifel Werke gGmbH Gerolstein
•      Barmherzige Brüder Trier e. V.
•      Christliche Krankenkasse Verviers, Belgien
•      APEI de Thionville Frankreich
•      Lebenshilfe Kreisvereinigung Bitburg e. V.
•      Lebenshilfe Kreisvereinigung Daun e. V.
•      Lebenshilfe Kreisvereinigung Prüm e. V.
•      CSSE Yolande A.S.B.L Betzdorf, Luxemburg
•      Landesverband Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe Mainz
•      Nordeifelwerkstätten gGmbH Zülpich.

Der Zweck des Unternehmens ist eine Betätigung in den Bereichen Bildung, Freizeit und Begegnung mit dem Ziel, auf europäischer Ebene behinderte Menschen zu fördern und sie auf dem Weg zu einer gesellschaftlichen Integration zu unterstützen.

Schon in der Konzeptionsphase wurde festgelegt, dass im euvea Hotel WfbM-Arbeitsplätze eingerichtet werden, da damals in der Region weitere Platzkapazitäten erforderlich waren. Heute finden bis zu 24 Werkstattbeschäftigte einen Arbeitsplatz der etwas anderen Art, denn das Hotel- und Gaststättengewerbe bietet andere Arbeitsbedingungen als die klassische WfbM.

Im Einzelfall ist die euvea – in puncto Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – Vorstufe oder auch Sprungbrett für eine Integration.
In Ergänzung zu den Werkstätten bietet das Hotel einen Arbeitsplatz, der wesentlich vom „beschützenden“ Rahmen und der damit verbundenen Infrastruktur einer WfbM abweicht. Vor allem durch die stetigen „gastronomischen Herausforderungen“ und den Kontakt zu nicht behinderten Hotelgästen, entwickelt sich eine Arbeitssituation, die dem 1. Arbeitsmarkt sehr nahe ist. Ein realitätsnaher beruflicher Rehabilitationsprozess und eine Branche, die immer wieder Personal sucht, lassen somit die Vermittlungschancen steigen.
Eingesetzt sind die Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Hotels: in der Rezeption, dem Küchen- und Hauswirtschaftsbereich, dem Service, der Haustechnik und im Housekeeping.

Der Werkstattarbeitsplatz trägt somit an sich schon zu einem Integrationsprozess bei den Beschäftigten selbst bei und natürlich auch umgekehrt bei den Gästen, vor allem dann, wenn sie wirklich freundlichen Mitarbeitern begegnen, die sie in manch anderem Hotel oft vermissen.


Die euvea in Neuerburg – ein europäisches Projekt mit Modellcharakter. Wer mehr wissen möchte kann sich gerne informieren:

 

euvea Freizeit- und Tagungshotel

Bitburger Straße 21

D-54673 Neuerburg

Telefon (0 65 64) 96 09 0

Telefax (0 65 64) 96 09 66

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www.euvea.de

 


Mit der Gründung der Firma mit Namen „WEW gemeinnützige Integrationsgesellschaft mbH“ bieten die Westeifel Werke seit 2007 einen neuen Baustein in einer Kette integrativer Maßnahmen an.

Neben dem schon bestehenden internen WEW-Integrationsmanagement wurde eine eigene Firma geschaffen, die Bindeglied zwischen der Werkstatt für behinderte Menschen und dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist. Sie regelt ihre Aufgaben nach den Anforderungen des SGB IX, § 132 ff.


Nach den rheinland-pfälzischen Vorgaben sind Integrationsunternehmen betriebswirtschaftlich ausgerichtete Unternehmen, die als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerb zu anderen Unternehmen stehen. Unternehmensziel ist dabei auch die Beschäftigung von Schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Behinderten im Sinne des § 2 Abs. 1 und 3 SGB IX auf tariflicher Basis. Dabei verfolgen Integrationsprojekte den Auftrag sowohl zu vermitteln als auch schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.


Schwerpunktmäßig hat die WEW Integrationsgesellschaft von Beginn an eine enge Anbindung an die Industrie der Region gesucht und auch gefunden. Zwei starke Partner sind Auftraggeber für den Integrationsbetrieb – der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co.KG und die Firma Bilstein & Siekermann GmbH & Co.KG



WEW gemeinnützige Integrationsgesellschaft mbH

Vulkanring 7, 54568 Gerolstein

Telefon (0 65 91) 16 0

Telefax (0 65 91) 16 111

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

www.westeifel-werke.de